AGB

Präambel

Gegenstand dieses Vertrags ist die Bereitstellung suchmaschinenoptimierter Websites auf der Internetpräsenz des Fahrzeughändlers. Ziel ist es diese Webseiten durch die großen Suchmaschinen auffindbar zu machen und dadurch direkte Fahrzeuganfragen zu generieren und zusätzlichen Traffic auf der Website des Auftraggebers zu generieren.

§ 1 Gegenstand der Dienstleistung

Der Dienstleister generiert aus den zur Verfügung gestellten Fahrzeugdaten Webseiten und integriert diese in die Webseite des Auftraggebers. Diese Seiten werden in einem separaten Verzeichnis auf der Webseite des Händlers hinterlegt. Das Template und den Inhalt dieser Seiten bestimmt der Dienstleister nach bestem Ermessen, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen. Immaterielle Rechte an den so hergestellten Seiten verbleiben, falls sie entstehen sollten, beim Dienstleister.

Für die vom Dienstleister neu generierten Seiten wird von diesem ein professionelles SEO durchgeführt, um diese Seiten in den Suchmaschinen nach Eingabe geeigneter Suchworte möglichst schnell und in guter Position anzeigen zu lassen.

§ 2 Mitwirkung und Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber wird dem Dienstleister alle benötigten Daten mitteilen (Anlage 1) und den Zugriff des Dienstleisters zum Zwecke der Erfüllung dieses Vertrags dulden. Der Auftraggeber garantiert dem Dienstleister, dass die zur Verfügung gestellten Fahrzeugdaten (Texte, Bilder, Logos) frei von Rechten Dritter sind und vom Dienstleister ohne die Verletzung von Rechten Dritter zum Zwecke der Erfüllung dieses Vertrages verwendet werden dürfen.

§ 3 Vergütung

Die Vergütung richtet sich nach der dem Vertrag beigefügten aktuellen Preisliste. Die Abrechnung erfolgt jeweils zum Monatsanfang im Voraus. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.

§ 4 Laufzeit, Kündigung

Die Mindestlaufzeit des Vertrags beträgt 12 Monate. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Jahresende und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr. Eine ggf. gewährte Testphase geht in keinem Fall automatisch in einen Vertrag über.

§ 5 Verschwiegenheitsvereinbarung

Der Dienstleister wird die ihm vom Auftraggeber bekannt gegebenen Zugangsdaten (Fahrzeugbörsen, Websites, u.Ä.) streng vertraulich behandeln und ausschließlich denjenigen Personen in seinem Unternehmen bekannt geben, die dieser Informationen zwecks Durchführung dieses Vertrages notwendiger Weise bedürfen. Diese Personen wird er besonders zur Verschwiegenheit verpflichten.

§ 6 Gewährleistung, Schadensersatz

Der Dienstleister garantiert dem Auftraggeber nicht eine bestimmte Position auf den Suchseiten der Suchmaschinen. Die Gewährleistungsrechte des Auftraggebers sind darauf beschränkt, Nacherfüllung zu fordern.
Eine Haftungsbeschränkung gilt ferner nicht für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit des Dienstleisters oder diejenigen Personen, denen er sich zur Erfüllung des Vertrags bedient und nicht für die Verletzung von Kardinalpflichten (i.e. wesentliche Leistungspflichten aus diesem Vertragsverhältnis).
Bei Verletzung anderweitiger Rechtsgüter haftet der Dienstleister beschränkt wie folgt: Entsteht dem Auftraggeber durch ein von Dienstleister zu vertretendes Verhalten ein Schaden, so haftet letzterer für sämtliche innerhalb eines Kalenderjahres aufgetretene Schäden insgesamt mit einem Höchstbetrag, der der gezahlten Vergütung in den ersten 6 Monaten des Kalenderjahres, hilfsweise der letzen 6 Monate vor dem Schadensereignis entspricht. Die Haftung des Dienstleisters ist darüber hinaus beschränkt auf den nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge vorhersehbaren Schaden.
Sofern Schadensersatzansprüche Dritter gegen den Dienstleister dadurch ausgelöst werden, dass die auf den bei der Autobörse hinterlegten Seiten befindlichen Text und Bilder, die der Dienstleister gem. § 2 verwendet hat und verwenden durfte, nicht frei von Rechten Dritter waren, stellt der Auftraggeber den Dienstleister im Innenverhältnis von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei und trägt etwaige Rechtsverfolgungskosten, die dem Dienstleister in diesem Zusammenhang entstehen bzw. mit denen er belastet wird.

§ 7 Salvatorische Klausel, Anzuwendendes Recht, Gerichtsstand

Sollte eine der Vereinbarungen dieses Vertrags aus irgendwelchen Gründen unwirksam sein oder gegen geltendes Recht verstoßen, verpflichten sich die Parteien, diese durch eine Vereinbarung zu ersetzen, die in wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht dem ursprünglich Gewollten am nächsten kommt. Auf diesen Vertrag ist ausschließlich deutsches Recht anzuwenden.
Sofern der Auftraggeber Vollkaufmann ist, ist Münster/Westfalen als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.